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| Schwalmlandschaft |
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Öl/Lwd.
50 x 50 cm,
M v M signiert, undatiert,
Privatbesitz Brüggen,
erste Ausstellung 2001,
Burg Brüggen
Siehe: Otto Lehmann,
Dilborner Kunstblätter
(S. 49-51), 2001. |
Wahrscheinlich ist diese "Schwalmlandschaft"
ein Motiv der Urschwalm, die bis heute, unberührt
von Melioration und Renaturierung, zwischen Schloss Dilborn
und Dilborner Mühle fließt.
Marie von Malachowski-Nauen hat ihr geliebtes Blau, das
sie bis zu den Kalkaer Spätwerken begleitete, über
das Wasser der Schwalm hinaus in die Landschaft fließen
lassen. Diese dominierende Farbgebung kann Ausdruck dafür
sein, dass die Schwalm das Bild der flachen Landschaft
bestimmt. Bodennähe verkörpert eine Gruppe von
abgeschnitten wirkenden Bäumen, die mit ihrer Abgrenzung
den Blick auf das Wasser und in die Tiefe lenken. Ein
heller Fleck im Hintergrund, wahrscheinlich ein Rapsfeld,
verstärkt die angestrebte Tiefenwirkung und lässt
die Schwalm in die Ferne gleiten, wo Raps- und Wolkenfelder
sich vereinen, um dann im Wasserspiegel wieder ganz nah
zu erscheinen.
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Schwalmlandschaft
2000
Dilborner Benden |
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