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Kindheit und Alter:

Bildnisse Monika Königs und Magdalena Hautzer

 

1925 entstanden zwei gegensätzliche Bildnisse:
Hier das unbeschwerte, farbenfrohe Kind mit schwebender Schmetterling-Schleife im Haar als "Monika Königs" - dort die von der Lebenslast gebeugte und ergraute Bäuerin "Magdalena Hautzer", deren Lebensbild von dunklen Tönen geprägt ist.


Magdalena Hautzer (1860 - 1931), eine Elmpter Bäuerin, die einen kranken Mann und zwölf Kinder zu betreuen hatte, versorgte Marie Nauen oft mit Lebensmitteln und fand dabei immer Zeit für Gespräche mit der Künstlerin, die sich mit einem Porträt bedankte.
Magdalena Hautzer ist das Bild einer Frau, von deren Geduld und Kraft, Lebenslast zu tragen, Marie von Malachowski beeindruckt war. Die kräftige Statur der erschöpft wirkenden Bäuerin , die sich sichtbar ihrem unabänderlichen Schicksal gebeugt hat, ist nach vorne geneigt. Auch ihr Blick ist gesenkt und wirkt wie ein nach innen gekehrter Rückblick auf das schwere Leben einer 65jährigen.


Magdalena Hautzer
Magdalena Hautzer, 1925
Öl/Lwd, 69 x 54,5 cm, Privatbesitz, Brüggen

 

Ein aufblühendes Leben verkörpert dagegen das farbenfrohe "Bildnis Monika Königs".
"Das Apfelgrün des Kleidchens und das Rosa der Schleife ergeben eine reizvolle Farbharmonie und symbolisieren zugleich Kindheit und Mädchenhaftigkeit. Die dunkelblauen und hellgrauen Farbflächen sind in breiter Spachtelmanier aufgesetzt. Marie von Malachowski-Nauen verlebendigte ein gemütvolles, warmherziges kleines Mädchen."

Dr. Hildegard Reinhardt: Marie v. Malachowski-Nauen, August Macke Haus Bonn, 1998.

 

Monika Königs, 1925,
Öl/Lwd, 48 x 45 cm,
Stiftung Sparkasse Krefeld/Gemeinde Brüggen

Monika Königs