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Walter
Kaesbach und Heinrich Nauen
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18. 01 1879 in Mönchengladbach, 01. Juni 1961
in Konstanz.
1906 trat Walter Kaesbach in den Museumsdienst in Berlin
ein, wo er Erich Heckel und Heinrich Nauen kennenlernte.
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| In
der Dilborner Zeit (1911
- 1931) erwies sich Kaesbach als Nauens Freund und Förderer,
dem er in vielen Briefen seine Freuden und Sorgen anvertraute.
Als Museumsdirektor in Erfurt (1920 - 1924) vermittelte
er Nauen den Auftrag für den Hess-Zyklus. |
| 1924
wurde Walter Kaesbach Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie,
wo Nauen seit 1921 als Professor wirkte. Unter Kaesbach
erlebte die Akademie "ihre goldenen zwanziger Jahre"
- bis ihn die Nationalsozialisten 1933 seines Amtes enthoben. |

Walter Kaesbach, 1918 Lithographie,
44,6 x 34,8 cm,
auf elfenbeinfarb. Papier, H. Nauen signiert, Privatbesitz,
Brüggen.
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Nauen
porträtierte den Kunsthistoriker Dr. Walter Kaesbach
1914. Er charakterisierte seinen Freund mit wenigen Strichen
einer Radierung: Der schmale Kopf in Frontalansicht zeigt
die lächelnden Züge eines sensiblen Mannes.
"1918 entstand ein weiteres Bild Nauens von Kaesbach,
eine Lithographie, die den kritischen Kunsthistoriker
in seiner ganzen Würde wiedergibt."
Sabine Fehlemann in: Nauen-Retrospektive,
Kunstmuseum Bonn.
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Kaesbach-Stiftung
1922 stiftete der Kunsthistoriker und Kunstsammler Dr.Walter
Kaesbach 97 Bilder, darunter auch viele Nauen-Werke, seiner
Heimatstadt Mönchengladbach. 1937 wurde die Stiftung
von den Nationalsozialisten aufgelöst. 1954 überließ
Kaesbach erneut 31 Arbeiten von Heinrich Nauen der Stadt
Mönchengladbach, wo sich zur Zeit 40 Werke im Museum
Abteiberg befinden. |