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HERBSTWALD - 1912 - HEINRICH NAUEN
Werkverzeichnis 440:
Öl/Lwd, 80 x 70 cm,
Signatur u. r.: H. Nauen, Kunstmuseum Bonn,
zahlreiche Ausstellungen:
s. Retrospektive "Heinrich Nauen", Kunstmuseum Bonn, 1996.

"Für Nauen war es der entscheidende Moment, als er 1911, aus Berlin an den Niederrhein zurückkehrend, in Schloss Dilborn bei Brüggen einen Wohnsitz fand, dessen Atmosphäre ihn ganz in sich selbst führte und ihn einen eigenen Stil finden ließ, inspiriert von der Liebe zur Landschaft am Niederrhein. Welchen Lyrismus der Farben sie auslöste, kann man an dem um 1911 entstandenen Bild "Herbstwald" ablesen, das in der strahlenden Intensität und Frische der Farbpoesie, in der Freiheit und Geschmeidigkeit linearer Bewegung alles Vorangegangene überflügelt." Rheinische Post, Ausstellung in Krefeld, 1980.
Selbst bei der so wichtigen Arbeit am "Drove-Zyklus" faszinierte ihn der Herbstwald:
"Ich wollte nach der Pieta einige Zeit aussetzen u. hier den wunderbaren Herbst malen, aber dann ging ich an mein Interieur und mein Herbst 1913 ist dieses Bild, es hat den Klang von Herbst, Orange, Rot, Violett." Heinrich Nauen, Brief aus Dilborn an Walter Kaesbach, 1. November 1913.
Obwohl Nauens Dilborner Spätwerke nicht mehr die Leuchtkraft erreichten, die Faszination "Herbstwald" blieb dem Künstler erhalten.