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Bühnenbilder
von Heinrich Nauen für die Brüggener Passionsspiele
Im Brüggener Kulturleben waren die Namen Bernhard
Röttgen und Heinrich Nauen feste Begriffe, u. a.
verbunden mit den Passionsspielen 1929/1934. Der Brüggener
Pfarrer Röttgen, der die Passionsspiele ins Leben
rief, konnte den an der Düsseldorfer Kunstakademie
lehrenden Professor Nauen für die künstlerische
Gestaltung der Bühnenbilder gewinnen.
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Im
Brüggener Kulturleben waren die Namen Bernhard Röttgen
und Heinrich Nauen feste Begriffe, u. a. verbunden mit
den Passionsspielen 1929/1934. Der Brüggener Pfarrer
Röttgen, der die Passionsspiele ins Leben rief, konnte
den an der Düsseldorfer Kunstakademie lehrenden Professor
Nauen für die künstlerische Gestaltung der Bühnenbilder
gewinnen.
Kurz vor der Uraufführung schrieb Heinrich Nauen
am 22. Januar 1929 aus Düsseldorf : |
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Von
der Presse wurden, neben den eindrucksvollen Szenen
der Spiele, Nauens Bühnenbilder als Kunstwerke
hervorgehoben: "Professor H. Nauen von der Kunstakademie
in Düsseldorf hat hier mit kunstverständiger
Hand Bühnenbilder geschaffen, so herrlich und farbenprächtig,
dass man sie nur als erstklassig bezeichnen kann."
Zeitung "Rhein und Maas", 19. Februar 1934.
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Die
Christus-Rolle spielte der Brüggener Hauptlehrer
Peter Wolfsberg. Seine Tochter berichtete:
"Röttgen hat Nauens Kunst sehr geschätzt.
Die Bühnenbilder von Heinrich Nauen hatten eine starke
Farbensprache. Man konnte sich die Kreuzigungsszene auch
ohne Darsteller vorstellen, so eindrucksvoll war das trauernde
Schwarz in leuchtende Farben eingebettet."
Anne Wolfsberg, Schwalmtal, Februar 2002. |
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Brüggener
Passionsspiele, 1929/1934
Kreuzigungsszene
Bühnenbild: Heinrich Nauen
Landschaft in Blautönen, Tempera
auf weißem Laken, 380 x 710 cm,
Malcomess-WV, Nr. 1502
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