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Briefe
Authentische Quellen für Nauen-Biographien sind die zahlreichen Briefe, die besonders in der Dilborner Zeit geschrieben wurden. Auch aus Neuss und Kalkar folgten Mitteilungen, die das Leben und Werk von Heinrich Nauen und Marie von Malachowski-Nauen dokumentieren.
Heinrich Nauen schrieb Briefe vor allem an Walter Kaesbach und seine Tochter Nora.
Unterschrift Heinrich Nauen
Unterschrift Marie von Malachowski-Nauen
Marie von Malachowski-Nauen teilte ihre Gedanken in vielen Briefen u. a. an Maria Assmann und ihre Tochter Christel mit. Dilborn war der Ausgangsort dieser recht langen Briefgeschichte: Aus der Dilborner Schloss-Nachbarschaft Marie von Malachowski-Nauen und Maria Assmann entstand eine Freundschaft, die sich durch einen regen Briefwechsel seit dem Umzug der Familie Assmann 1913 nach Millendorf/Erft bis zum Tode von Frau Assmann 1931 auszeichnete und mit ihrer Tochter Christel, seit 1937 verheiratete Frommen, bis 1941 fortsetzte.
Bildnis Christel Assmann,
Kohlezeichnung, 43 x 32 cm,
signiert u. datiert: M. v. M. 21.
Privatbesitz, Frommen
Grevenbroich
Christel Assmann
Das Porträt entstand während eines Aufenthaltes der Künstlerin von etwa Juli bis September 1921 in Millendorf/Erft.
M. v. M. zeichnete das damals 14jährige Mädchen mit reifen Zügen im Gesicht, dessen Halbschattierung einen Lichteinfall von links erkennen lässt. Die dunklen, den Betrachter fragend anblickenden Augen haben den ungetrübten Blick der Kindheit bereits verloren. Kräftig wirkt der seitliche Zopf wie die Statur des Mädchens. Ihr Habitus ist von ruhiger, sanfter und ernsthafter Natur. Als Älteste schien sie schon damals die Verantwortung zu tragen, die sie nach einem Jahrzehnt an Stelle der 1931 verstorbenen Mutter für ihre jüngeren Geschwister übernahm.
Brief-Texte bzw. Brief-Passagen sind u. a. zu entnehmen:
Briefe der Malerin Marie von Malachowski-Nauen, Johannes Frommen, Grevenbroich, 2001.
- Marie von Malachowski-Nauen, Dr. Hildegard Reinhardt, August Macke Haus Bonn,   1998.
- Retrospektive Heinrich Nauen, Kunstmuseum Bonn, 1996.
- Dilborner Kunstblätter, Otto Lehm
ann, Brüggen, 2001.
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